Hotcha's Calypso Now Label

June 24, 2010

Angeldust’s frechste Nummer: Klatsch Tratsch Boulevard

Filed under: deutsche Postings,Zines — Tags: , , , — Hotcha @ 10:12 pm

Dies ist nun die zweite Nummer von Angeldust (Angeldust 7/1985) [pdf].

Wer mit einem Titel “Hungry For What: Die Menschenhasser” aufmacht, schielt in der kleinen Schweizer Szene natuerlich eindeutig auf die Auflage; immerhin war die Band nicht nur eine der Besten zu der Zeit, sie wurde in Zuerich und Bern auch als arrogant angesehen – dabei ist Arroganz nur der gesunde Bieler Reflex, der die Stadt dann auch nachhaltig in der juengeren Rockgeschichte verankert hat. Aber das ist eine laengere Geschichte, dazu muesst ihr schon regelmaessig diesen Blog hier lesen, um der Sache definitiv auf die Spur zu kommen!

Auch Rudi Dietrich kriegt in dieser Nummer sein Fett ab, sehe ich grad, hatte ich ganz vergessen. Doch auch Rudi hat, wie Buzz von HFW, die Sache damals sportlich genommen. Und uns seine Sympathie nie entzogen. Schoen!

In dieser Nummer beginnt auch die zweiteilige Serie ueber Walti Anselmo, die Gitarrenlegende der Beat- und ProgRock-aera, Oral History nennt man das in den Universitaeten, habe ich mir sagen lassen.

Angeldust’s Abgesang: New Wave Revival 15 Jahre zu frueh angekuendigt

Filed under: deutsche Postings,Zines — Tags: , , — Hotcha @ 10:12 pm

Dies hier ist die letzte Nummer des Bieler Musik Magazins Mit Nationaler Ausstrahlung, Angeldust 8 (1985) [pdf] .

Lustigerweise hatte hier Chefredakteur Michael Angele das New Wave Revival bereits 15 Jahre zu frueh vorher gesagt – um 2000 ist es dann Wirklichkeit geworden, sagt zumindest jemand in der Wikipedia. Weiters werden in dieser Nummer wieder die Steckenpferde der Macher zu Schanden geritten: Prefab Sprout, Deep Freeze Mice, Frauen in der Popmusik, Popmusik und Wissenschaft. Auch Handfestes findet sich natuerlich wieder, z.B. der zweite Teil des heute noch grundlegenden Walti-Anselmo-Interviews oder News aus Schaffhausen von Lokalmatador Stephan E. Ramming. Die ganz grosse Form findet Angeldust aber ohne Zweifel im grossen Erlebnisbericht Angeles ueber die Ostschweizer Szene, die er in nur zwei Tagen bis zur Erschoepfung und bis in den hintersten Winkel (Rebstein) ausrecherchiert hatte.

Danach wurde das Magazin aus menschlichen Gruenden eingestellt – die Abonnenten noch mit einer Ausgabe auf Kassette ruhig gestellt.

June 11, 2010

Ingeborg Schober

Filed under: deutsche Postings — Tags: — Hotcha @ 7:24 pm

Ihr Name ist untrennbar verbunden mit den ganz grossen des Krautrock, mit Can, Kraftwerk, Popol Vuh und vor allem mit Amon Dueuel, ueber die sie ein grossartiges Buch geschrieben hat. Nun ist Ingeborg Schober gestorben.

Bei der SZ gibts zum Gedenken einen Artikel von ihr mit einigen grossartigen Musikvideos von youtube. http://sz-magazin.sueddeutsche.de/musikblog/zum-gedenken-an-ingeborg-schober/

Unbedingt den PC mit der guten alten Analogstereoanlage verkabeln, um sich das anzuhoeren!

June 10, 2010

Es haengt ein Pferdehalfter an der Wand

Filed under: deutsche Postings,Radioshow — Hotcha @ 10:17 am


Meine Radiostation LaTriperie ist uebrigens immer noch online – unterdessen habe ich mehr als 4000 Titel digitalisiert und hinauf geschaufelt. Zu Beginn habe ich ja vor allem thematische Sendungen gemacht, wie

  • Tango Mambo Cuba Mexico
  • Tribute to Evelyn Kuennecke
  • Musique judeo-arabe
  • Opera
  • Hawaii Calls
  • Le Pop
  • Tribute to Sun Ra
  • Tribute To New Rose
  • Tribute To Holland Dozier Holland
  • German Soft Porn Tracks
  • Polskiego Radio Orkiestra Teczna
  • Les splendeurs de l’Orient
  • Sous l’ombre des pyramides
  • Morgan Khan’s Dance Decade
  • Schlager von Polydor 1944 – 1972
  • Schamlos
  • Schamloser
  • Deep Soul
  • Dancefloor Fillers
  • Tina Brooks On Blue Note
  • Herbie Hancock On Blue Note
  • Stax/Volt in The 50′s
  • Stax/Volt in The 60′s
  • Stax/Volt in The 70′s
  • Camarata And The Kingsway Symphony Orchestra

Welch eindrucksvolle Liste, meine Guete, ich wuerde mich verzehren vor Sehnsucht nach solcher Musik, haette ich sie nicht einfach so im wahlfreien Zugriff!
Was vorhin grad so lief:

  • Die Original Kilima Hawaiians – Es haengt ein Pferdehalfter an der Wand
  • Die Sweetles – Ich wuensch mir zum Geburtstag einen Beatle
  • Die Tahiti Tamoures – Tahiti Mafatu
  • Die Pramauer Buam – ‘S Hoamatglaeut
  • und Dillinger & Clark, Die Zimmermaenner, Dillinger, Dik Dik etc.

Halt alles mit Buchstaben ‘D’ am Anfang – im Moment hudle ich naemlich die ganzen 68 Seiten, die die Songliste im Moment umfasst, von Anfang bis Schluss der Reihe nach durch. Das werde ich wohl noch einen Moment lang so halten, mir gefaellt halt die staendige ueberraschung am allerbesten. Wenn auf Schlager ein Laendler, ein Hardrock oder eine Opernarie folgen kann, dann erst ists mir so richtig wohl.
Hier gehts zum Sender: http://www.laut.fm/latriperie

March 17, 2010

Kassetten aus dem DDR-Untergrund der 80er Jahre

Filed under: deutsche Postings — Tags: — Hotcha @ 1:27 pm

ups – da habe ich den falschen Knopf erwischt gehabt und es erst heute beim Wechsel Wi-Sommerzeit gemerkt – eigentlich sollte zu diesem Beitrag eine Radiosendung ueber DDR-Kassetten abgeladen werden, gleichzeitig mit dem Beitrag – habe sie aber in der Zwischenzeit verlegt… kommt dann noch


Pull My Daisy (Schweiz, nicht DDR) in Chemnitz. Foto: D. Mueller, Chemnitz

Pull My Daisy (Schweiz, nicht DDR) in Chemnitz

Seit Wochen jetzt schon suche ich hier in meinen Kisten Kaesten und Schraenken nach diesem einen Lichtbild, das unsere Baend im Konzert vor einem sehr jugendlichen DDR-Publikum zeigt, wenn ich mich nicht irre, hiess das Ding “Insel der Jugend” und war in Ostberlin. Ich finde es im Moment grad nicht. Macht nix: Erstens hat dieser Blog hoechstens 20 regelmaessige Leser (PC: “Lesende”, knarz), zweitens schreibe ich das hier sowieso fuer die Suchmaschinen, sprich: Die Archive (knarz…). Mit anderen Worten: Ein Beitrag koennte jederzeit ergaenzt werden! Und das Bild nachtraeglich eingefuegt werden. Bis es soweit ist, beschreibe ich es in zwei kurzen Saetzen.

Satz 1: Eben, ein sehr junges Publikum, 5 Dutzend sinds ungefaehr, rechts im Bild, eine Band links im Bild, dazwischen viel Parkettboden, vielleicht 5 Meter.
Satz 2: Niemand schaut aus, als ob er sich wahnsinnig wohl und unverkrampft fuehlte. Auch die Band nicht.

In der DDR hatten wir vor der Wende ein paar Mal gespielt, an eine Szene kann ich mich noch sehr gut erinnern, ob es dort in Berlin-Ost oder spaeter in einer der Staedte der DDR war: Die Garderobe, das Catering aus Kommissbrot, saeuerlicher Salami und saeuerlichem Bier (ein paar Flaschen, das fuer eine Band mit Schlagzeuger!) – wir hatten schon schlimmeres erlebt, etwa die ewigen Pizza, Chilis, Spaghetti oder Heissen Seelen in einigen Jugendzentren im Sueden Deutschlands. Was wir allerdings noch nie gesehen hatten: Ploetzlich durchquert ein Grueppchen schlecht gekleideter mittelalterliche Herren mit Unfrisuren und Aktenmaeppchen die Bandgarderobe, begleitet von einem unserer Organisatoren. Ich will jetzt da nichts hineininterpretieren, aber das gemuese- und fruechtelose Fleischcatering, diese Herren mit den Schaeuble-Frisuren und den Maeppchen an einem Samstagabend in den Hinterzimmern eines Jugendzentrum, diese Szenerie hat sich in meinem Gedaechtnis festgesetzt.

In der DDR zu spielen war zwar verlockend, grad weil so viele Huerden zu nehmen waren: ueberhaupt Veranstalter finden, fruehzeitig Visum organisieren, Reiseroute und -Zeiten unter Androhung empfindlicher Strafen einhalten; die staendige Angst vor schlaumeierlichen Auslegungen des Rechts, wie wir sie einmal auf der Transitstrecke nach Berlin erlebt hatten. Da hatte der Fahrer versehentlich eine der Haltebuchten angesteuert, die irgendwie wohl verboten war, jedenfalls wurden ihm aus einem unvermittelt hinter Hecken aufgetauchten Streifenwagen Zeichen gegeben, die er missdeutete, jedenfalls legte er – auf dem Rastplatz – den Rueckwaertsgang ein. Das kostete eine empfindliche Busse, wegen “Rueckwaertsfahren auf der Autobahn”! Da kann man sich gut vorstellen, wie wir spaeter zitterten, als wir uns mal auf der Transitstrecke verfuhren und ploetzlich durch dunkle, fuer uns verbotene Doerfer kamen und am Schluss in Ostberlin landeten, allerdings von hinten statt wie vorgesehen von vorne, von West nach Ost. Das haette sauteuer werden koennen…

Vom Essen und vom Kotzen

Teurer kam uns das Essen in der DDR zu stehen. Ich selber war zwar mit damals noch mit einem Pferdemagen gesegnet und konnte gar nicht genug von den 1-DM-Bruehwuersten, Soljanka oder Hirschpfeffer mit Saettigungsbeilage kriegen. Die 1-DM-Bruehwuerste gab’s am Autobahnimbiss, sie schmeckten zwar ein wenig seifig, waren aber schoen saftig, und Senf war unlimitiert, ich leistete mir gleich zwei davon. Unser Schlagzeuger, ebenfalls ein Freund der Autobahngastronomie, liess es bei der einen Wurst bewenden. Und wir fuhren weiter unserem Ziel entgegen, Berlin West. Ploetzlich beginnt Tom, der Drummer, in allen Farben zu schillern, von gruen nach grau nach weiss – ein Herrenausstatter empfahl mir kuerzlich einen schoenen Anzug als ‘schlammfarben’, ich glaube, damit laesst sich das Tom’sche Farbspektrum perfekt beschreiben. Bis er dann nach einiger Zeit nur noch weiss war. Und wir das Berliner Konzert notfallmaessig absagen mussten. Das hiess auch: Kein Catering, keine Gage, kein Schlafplatz! Ein voller Bandbus, ein kotzender Drummer, der um ein Bett richtiggehend flehte.

Als Ortsunkundige suchten wir in einem Quartier mit engen Straesschen also notfallmaessig ein billiges Hotel. Bei der naechsten Eckkneipe erkundigten wir uns nach Adressen. Wir sind der Wirtin noch heute dankbar: Einen kurzen Blick auf den oszillierenden Tom, die Frage an eine ihrer Bardamen, “die Lotte kommt doch heute nicht, oder?”, und schon zeigte sie uns ein Zimmer, das wir fuer 100 Mark mieten konnten. Es bestand vor allem aus einem grossen Bett und viel schummrig-rotem Licht. Sehr aufregend fuer uns kleine Schweizer.

Wie gesagt, das alles wegen einer 1-DM-Seifenwurst.

Ostbands und Westbands

Spaeter haben wir dann auch kurz nach der Wende in der immer-noch-DDR gespielt, da war dann einiges anders. Vor allem waren Westbands ploetzlich gar nicht mehr gefragt, wir erlebten ploetzlich, dass sich das Publikum wie ein Mann von der Buehne abwendete, und wir sahen nur noch Ruecken! Bahnhoefe wurden zu No-Go-Zones, auch am hellichten Tag – die ersten Anzeichen der ‘national befreiten Zonen’ der Ostnazis.

Derweil in der Schweiz wurde die unabhaengige DDR-Musikszene kurzzeitig zu einem Liebling von DRS 3. Vor der Wende hatte Kultmoderator Dani Hitzig seinen DDR-Kollegen Lutz Schramm von der Sendung ‘Parocktikum’ zu einer Schweizer Tournee eingeladen, die sich vor allem in Zuerich abspielte und den Bands wie Herr Blum oder AG Geige fuer kurze Zeit Tuer und Tor der Roten Fabrik oeffnete.

Pull My Daisy in Karl-Marx-Stadt

Pull My Daisy in Karl-Marx-Stadt

Die AG Geige hatten wir bei einem unserer Konzerte in Karl-Marx-Stadt getroffen. Was waren wir doch stolz, in einer Stadt mit einem so prominenten Namen spielen zu duerfen, ich hatte extra meine selbstgemachte Jeansjacke angezogen, um kleidermaessig nicht aus dem Rahmen zu fallen, und auch sonst war uns keine Muehe zu viel – dass wir wegen Visaproblemen schon um 22 Uhr gen Westgrenze zurueckbrettern mussten, etwa, um vor Mitternacht auszureisen. Beim zweiten Mal dann brauchte man schon kein Visum mehr, die Grenze war offen, und ich liess auch den proletarischen Look fallen. Noch hoerten die Leute uns zu, noch sahen sie uns an, noch kamen sie in Buehnennaehe. Noch war das gegenseitige Interesse gross.

Eine typische DDR-Kassette: C60 fuer 17 Mark!

Eine typische DDR-Kassette: C60 fuer 17 Mark!

Keine Ahnung, was aus der Kunstgalerie geworden ist, die uns in Karl-Marx-Stadt/Chemnitz buchte; keine Ahnung, was aus den Protagonisten von damals, wie Lutz Schramm oder AG Geige, geworden ist. Ich habe jedenfalls immer noch den groessten Respekt vor diesen Leuten, die unter widrigsten Umstaenden produzieren mussten. Die widrigen Umstaende sieht man etwa den Kassetten an, die ich damals aus der DDR zugeschickt erhielt: flaue Fotokopien, sauteure Baender aus den volkseigenen Betrieben, so um die 20 Mark die Kassette, kaum legale Auftrittsmoeglichkeiten. Eine Kassette der Leipziger Punk-Band L’Attentat etwa erwaehnt Auftrittsorte wie Geburtstagsparties oder einen Polterabend der Erloesergemeinde!

Platzhalter fuer die Radiosendung mit DDR-Tapes, sobald ich die wieder finde, lade ich sie hier ab (ist erledigt).


January 24, 2010

Castanets: Kassetten auf Lokalradiostationen

Filed under: deutsche Postings,Free MP3 Download,Radioshow — Tags: , , — Hotcha @ 6:21 pm

Diese Woche habe ich eine grosse Schachtel mit Dutzenden von Logbaendern und -Kassetten von Radiosendungen gefunden, die ich ab 1984 bei den verschiedensten Lokalradio platzieren konnte. Man darf nie vergessen: Da entstanden auf einen Schlag wohl zwei Dutzend lokaler Radiostationen, meist von Journalisten und sonstigen Leuten des Wortes gegruendet. Von Musik hatten diese wenig Ahnung – ein weit offene Luecke fuer Musikfreaks jeglicher Couleur. Und das Abend- und Nachtprogramm wurde so zu deren Spielwiese. Was es da nicht alles fuer Sendungen gab!

Unglaublich, dass meine Tapes zeitweise in Biel, Bern, St. Gallen und Zuerich ihren festen Platz im Programm hatten!

Aus dieser Schachtel habe ich eine Sendung vom Sommer 1984 herauspraepariert, weil diese einen Schwerpunkt auf die Veroeffentlichungen von Servil legt. Servil: Das Label von Fit+Limo, woraus spaeter die Shiny Gnomes hervorgingen, eine Band, ueber die hier auf jeden Fall noch intensiv berichtet werden muss. Vorher aber muesste noch ueber Pure Luege berichtet werden. Auch das muss ich mir fuer spaeter aufheben. Hier bloss der Hinweis auf eine Webseite, wo mehr ueber diese Bands nachgelesen werden kann.

Castanets


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Da ich zu jener Zeit immer chronisch knapp war, habe ich die Sendungen auf die billigsten Tapes ueberhaupt aufgenommen, C-120er Nonames, die es fuer ca. 2.50 gab. Heisst: Die Qualitaet ist manchmal unterirdisch, bei dieser Sendung vor allem gegen den Schluss…

December 13, 2009

Die Pleite

Filed under: deutsche Postings,Free MP3 Download,Radioshow — Tags: — Hotcha @ 12:00 am

Kann man unkommerzielle Kassettenproduktionen noch kommerziell unterbieten? Die Serie ‘Die Pleite’ hat das jedenfalls versucht. Ich glaube, den Serientitel habe ich von einer Zeitschrift des Malik-Verlags aus den 20er Jahren uebernommen; wenn ich nun google, muss ich feststellen: Auch den Schriftzug… so war sie halt, die Postmoderne.

Die Pleite wurde, soviel ich mich entsinne, gratis gegen Einsendung einer Leerkassette oder fuer fuenf Franken inkl. Porto abgegeben. Entsprechend war auch der Inhalt: Sachen, die man halt nicht verkaufen konnte, die aber trotzdem wichtig waren, etwa eine Radiosendung zur Pensionskasseninitiative (habe ich noch irgendwo, ist staubtrocken, 90 Minuten diskutieren zwei Linke miteinander…)

Hier nun die Pleite 005 – eine Radiosendung zum Thema ‘neue CH-Kassetten’, lief damals auf Lora, hiess ‘Stupid Stupid’, ich schaeme mich ein wenig meiner ausufernden Moderation und meines miesen Interviewstils, aber ich gebe zu, ich war damals interviewmaessig schon eher die Michelle-Hunziker der Indie-Szene – miese Fragen, keine Idee, keine Linie, einfach Worte brabbeln, in der Hoffnung, der andere koenne was anfangen damit. Gluecklicherweise war mein Gegenueber ein Mann des Wortes, der heutige Erfolgsautor Wolfgang Bortlik a.k.a. Boelke.

Stupid Stupid


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December 6, 2009

MAXIMUM ROCKNROLL!!!

Filed under: deutsche Postings,Free MP3 Download,Radioshow,Zines — Tags: — Hotcha @ 3:00 pm

Irgendwie wohl eines der verruecktesten Punkprojekte ueberhaupt. Mir sind die wieder eingefallen, als ich hier ein Tape fand mit einer alten Maximum Rocknroll Radioshow, mag etwa aus 85 stammen, habe es wahrscheinlich gleichzeitig mit den Heften erhalten, die die letzten 20 Jahre in meinen staubigen Fanzine-Stapeln ruhten. Die Hefte sind eigentlich auch nur tagesaktuell brauchbar, aber heute total lustig anzuschauen. Dick, eng bedruckt, graues Papier, Verkaufspreis (damals) 1 USDollar, heute liegt dieser bei 3 $ – und als Informationsquelle wahrscheinlich so unverzichtbar wie eh und je.

Zudem laeuft ihre Radioshow noch immer, und sie klingt noch genau so wie vor ueber 20 Jahren, sogar der Anfangsspruch mit “Tim and the gang” ist noch der selbe hahaha. Na ja, MRR war immer schon eher trocken, mit einem Anflug von Zentralkomitee-aesthetik rundum.

The Maximum Rocknroll Radioshow, ~1985


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Hier gibt’s noch ein paar eingescannte Seiten fuer den Gluscht (alles 1985)

Krakatit – wie wird es hergestellt

Filed under: deutsche Postings,Free MP3 Download,Radioshow — Hotcha @ 12:00 pm

Krakatit – wie wird es hergestellt? So hiess meine Radiosendung, die ich in deren Startphase in Schweizer Lokalradios platzieren konnte. Unter anderem Namen lief sie auch zeitweise in Bern, St. Gallen, Zuerich, unter Namen wie ‘Labor’, ‘Stupid Stupid’, ‘Blow Job’ bzw. ‘Piepston’. Letztere bei Lora ;-) Der Name wurde mir dann untersagt, deshalb Piepston…

In der Sendung wurde praktisch ausschliesslich Independent-Material gespielt, vieles natuerlich von Kassette. Gestern ist mir ein Stapel 90er Kassetten mit einer Sendung von 1990 in die Haende gefallen, die ich damals als Promo an die Labels und Musiker verschickte, die mich bemustert hatten. Das Highlight sind sicher einige Tapes von Daniel Johnston, die vorgestellt werden.

Ich lasse die Sendung hier fuer kurze Zeit online, muss sie dann aber irgendwann loeschen – der Platz auf dem Server ist kostbar, und ich habe noch tonnenweise Material

Krakatit – Wie wird es hergestellt?


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Heute waere eine solche Sendung natuerlich unmoeglich – die Lokalradios haben ihre Experimentalphase schon lange hinter sich und senden nur noch Schrott, soweit ich das ueberblicken kann.

November 30, 2009

Kommentar, ohne Worte

Filed under: deutsche Postings,Free MP3 Download — Tags: — Hotcha @ 10:00 pm
Muezzin?


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Kassette in Paris gekauft, 1983 glaubs

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