Hotcha's Calypso Now Label

June 11, 2010

Ingeborg Schober

Filed under: deutsche Postings — Tags: — Hotcha @ 7:24 pm

Ihr Name ist untrennbar verbunden mit den ganz grossen des Krautrock, mit Can, Kraftwerk, Popol Vuh und vor allem mit Amon Düül, über die sie ein grossartiges Buch geschrieben hat. Nun ist Ingeborg Schober gestorben.

Bei der SZ gibts zum Gedenken einen Artikel von ihr mit einigen grossartigen Musikvideos von youtube. http://sz-magazin.sueddeutsche.de/musikblog/zum-gedenken-an-ingeborg-schober/

Unbedingt den PC mit der guten alten Analogstereoanlage verkabeln, um sich das anzuhören!

June 10, 2010

Es hängt ein Pferdehalfter an der Wand

Filed under: Radioshow, deutsche Postings — Hotcha @ 10:17 am


Meine Radiostation LaTriperie ist übrigens immer noch online – unterdessen habe ich mehr als 4000 Titel digitalisiert und hinauf geschaufelt. Zu Beginn habe ich ja vor allem thematische Sendungen gemacht, wie

  • Tango Mambo Cuba Mexico
  • Tribute to Evelyn Künnecke
  • Musique judéo-arabe
  • Opera
  • Hawaii Calls
  • Le Pop
  • Tribute to Sun Ra
  • Tribute To New Rose
  • Tribute To Holland Dozier Holland
  • German Soft Porn Tracks
  • Polskiego Radio Orkiestra Teczna
  • Les splendeurs de l’Orient
  • Sous l’ombre des pyramides
  • Morgan Khan’s Dance Decade
  • Schlager von Polydor 1944 – 1972
  • Schamlos
  • Schamloser
  • Deep Soul
  • Dancefloor Fillers
  • Tina Brooks On Blue Note
  • Herbie Hancock On Blue Note
  • Stax/Volt in The 50’s
  • Stax/Volt in The 60’s
  • Stax/Volt in The 70’s
  • Camarata And The Kingsway Symphony Orchestra

Welch eindrucksvolle Liste, meine Güte, ich würde mich verzehren vor Sehnsucht nach solcher Musik, hätte ich sie nicht einfach so im wahlfreien Zugriff!
Was vorhin grad so lief:

  • Die Original Kilima Hawaiians – Es hängt ein Pferdehalfter an der Wand
  • Die Sweetles – Ich wünsch mir zum Geburtstag einen Beatle
  • Die Tahiti Tamourés – Tahiti Mafatu
  • Die Pramauer Buam – ‘S Hoamatgläut
  • und Dillinger & Clark, Die Zimmermänner, Dillinger, Dik Dik etc.

Halt alles mit Buchstaben ‘D’ am Anfang – im Moment hudle ich nämlich die ganzen 68 Seiten, die die Songliste im Moment umfasst, von Anfang bis Schluss der Reihe nach durch. Das werde ich wohl noch einen Moment lang so halten, mir gefällt halt die ständige Überraschung am allerbesten. Wenn auf Schlager ein Ländler, ein Hardrock oder eine Opernarie folgen kann, dann erst ists mir so richtig wohl.
Hier gehts zum Sender: http://www.laut.fm/latriperie

March 17, 2010

Kassetten aus dem DDR-Untergrund der 80er Jahre

Filed under: deutsche Postings — Tags: — Hotcha @ 1:27 pm

ups – da habe ich den falschen Knopf erwischt gehabt und es erst heute beim Wechsel Wi-Sommerzeit gemerkt – eigentlich sollte zu diesem Beitrag eine Radiosendung über DDR-Kassetten abgeladen werden, gleichzeitig mit dem Beitrag – habe sie aber in der Zwischenzeit verlegt… kommt dann noch


Pull My Daisy (Schweiz, nicht DDR) in Chemnitz. Foto: D. Müller, Chemnitz

Pull My Daisy (Schweiz, nicht DDR) in Chemnitz

Seit Wochen jetzt schon suche ich hier in meinen Kisten Kästen und Schränken nach diesem einen Lichtbild, das unsere Bänd im Konzert vor einem sehr jugendlichen DDR-Publikum zeigt, wenn ich mich nicht irre, hiess das Ding “Insel der Jugend” und war in Ostberlin. Ich finde es im Moment grad nicht. Macht nix: Erstens hat dieser Blog höchstens 20 regelmässige Leser (PC: “Lesende”, knarz), zweitens schreibe ich das hier sowieso für die Suchmaschinen, sprich: Die Archive (knarz…). Mit anderen Worten: Ein Beitrag könnte jederzeit ergänzt werden! Und das Bild nachträglich eingefügt werden. Bis es soweit ist, beschreibe ich es in zwei kurzen Sätzen.

Satz 1: Eben, ein sehr junges Publikum, 5 Dutzend sinds ungefähr, rechts im Bild, eine Band links im Bild, dazwischen viel Parkettboden, vielleicht 5 Meter.
Satz 2: Niemand schaut aus, als ob er sich wahnsinnig wohl und unverkrampft fühlte. Auch die Band nicht.

In der DDR hatten wir vor der Wende ein paar Mal gespielt, an eine Szene kann ich mich noch sehr gut erinnern, ob es dort in Berlin-Ost oder später in einer der Städte der DDR war: Die Garderobe, das Catering aus Kommissbrot, säuerlicher Salami und säuerlichem Bier (ein paar Flaschen, das für eine Band mit Schlagzeuger!) – wir hatten schon schlimmeres erlebt, etwa die ewigen Pizza, Chilis, Spaghetti oder Heissen Seelen in einigen Jugendzentren im Süden Deutschlands. Was wir allerdings noch nie gesehen hatten: Plötzlich durchquert ein Grüppchen schlecht gekleideter mittelalterliche Herren mit Unfrisuren und Aktenmäppchen die Bandgarderobe, begleitet von einem unserer Organisatoren. Ich will jetzt da nichts hineininterpretieren, aber das gemüse- und früchtelose Fleischcatering, diese Herren mit den Schäuble-Frisuren und den Mäppchen an einem Samstagabend in den Hinterzimmern eines Jugendzentrum, diese Szenerie hat sich in meinem Gedächtnis festgesetzt.

In der DDR zu spielen war zwar verlockend, grad weil so viele Hürden zu nehmen waren: Überhaupt Veranstalter finden, frühzeitig Visum organisieren, Reiseroute und -Zeiten unter Androhung empfindlicher Strafen einhalten; die ständige Angst vor schlaumeierlichen Auslegungen des Rechts, wie wir sie einmal auf der Transitstrecke nach Berlin erlebt hatten. Da hatte der Fahrer versehentlich eine der Haltebuchten angesteuert, die irgendwie wohl verboten war, jedenfalls wurden ihm aus einem unvermittelt hinter Hecken aufgetauchten Streifenwagen Zeichen gegeben, die er missdeutete, jedenfalls legte er – auf dem Rastplatz – den Rückwärtsgang ein. Das kostete eine empfindliche Busse, wegen “Rückwärtsfahren auf der Autobahn”! Da kann man sich gut vorstellen, wie wir später zitterten, als wir uns mal auf der Transitstrecke verfuhren und plötzlich durch dunkle, für uns verbotene Dörfer kamen und am Schluss in Ostberlin landeten, allerdings von hinten statt wie vorgesehen von vorne, von West nach Ost. Das hätte sauteuer werden können…

Vom Essen und vom Kotzen

Teurer kam uns das Essen in der DDR zu stehen. Ich selber war zwar mit damals noch mit einem Pferdemagen gesegnet und konnte gar nicht genug von den 1-DM-Brühwürsten, Soljanka oder Hirschpfeffer mit Sättigungsbeilage kriegen. Die 1-DM-Brühwürste gab’s am Autobahnimbiss, sie schmeckten zwar ein wenig seifig, waren aber schön saftig, und Senf war unlimitiert, ich leistete mir gleich zwei davon. Unser Schlagzeuger, ebenfalls ein Freund der Autobahngastronomie, liess es bei der einen Wurst bewenden. Und wir fuhren weiter unserem Ziel entgegen, Berlin West. Plötzlich beginnt Tom, der Drummer, in allen Farben zu schillern, von grün nach grau nach weiss – ein Herrenausstatter empfahl mir kürzlich einen schönen Anzug als ’schlammfarben’, ich glaube, damit lässt sich das Tom’sche Farbspektrum perfekt beschreiben. Bis er dann nach einiger Zeit nur noch weiss war. Und wir das Berliner Konzert notfallmässig absagen mussten. Das hiess auch: Kein Catering, keine Gage, kein Schlafplatz! Ein voller Bandbus, ein kotzender Drummer, der um ein Bett richtiggehend flehte.

Als Ortsunkundige suchten wir in einem Quartier mit engen Strässchen also notfallmässig ein billiges Hotel. Bei der nächsten Eckkneipe erkundigten wir uns nach Adressen. Wir sind der Wirtin noch heute dankbar: Einen kurzen Blick auf den oszillierenden Tom, die Frage an eine ihrer Bardamen, “die Lotte kommt doch heute nicht, oder?”, und schon zeigte sie uns ein Zimmer, das wir für 100 Mark mieten konnten. Es bestand vor allem aus einem grossen Bett und viel schummrig-rotem Licht. Sehr aufregend für uns kleine Schweizer.

Wie gesagt, das alles wegen einer 1-DM-Seifenwurst.

Ostbands und Westbands

Später haben wir dann auch kurz nach der Wende in der immer-noch-DDR gespielt, da war dann einiges anders. Vor allem waren Westbands plötzlich gar nicht mehr gefragt, wir erlebten plötzlich, dass sich das Publikum wie ein Mann von der Bühne abwendete, und wir sahen nur noch Rücken! Bahnhöfe wurden zu No-Go-Zones, auch am hellichten Tag – die ersten Anzeichen der ‘national befreiten Zonen’ der Ostnazis.

Derweil in der Schweiz wurde die unabhängige DDR-Musikszene kurzzeitig zu einem Liebling von DRS 3. Vor der Wende hatte Kultmoderator Dani Hitzig seinen DDR-Kollegen Lutz Schramm von der Sendung ‘Parocktikum’ zu einer Schweizer Tournee eingeladen, die sich vor allem in Zürich abspielte und den Bands wie Herr Blum oder AG Geige für kurze Zeit Tür und Tor der Roten Fabrik öffnete.

Pull My Daisy in Karl-Marx-Stadt

Pull My Daisy in Karl-Marx-Stadt

Die AG Geige hatten wir bei einem unserer Konzerte in Karl-Marx-Stadt getroffen. Was waren wir doch stolz, in einer Stadt mit einem so prominenten Namen spielen zu dürfen, ich hatte extra meine selbstgemachte Jeansjacke angezogen, um kleidermässig nicht aus dem Rahmen zu fallen, und auch sonst war uns keine Mühe zu viel – dass wir wegen Visaproblemen schon um 22 Uhr gen Westgrenze zurückbrettern mussten, etwa, um vor Mitternacht auszureisen. Beim zweiten Mal dann brauchte man schon kein Visum mehr, die Grenze war offen, und ich liess auch den proletarischen Look fallen. Noch hörten die Leute uns zu, noch sahen sie uns an, noch kamen sie in Bühnennähe. Noch war das gegenseitige Interesse gross.

Eine typische DDR-Kassette: C60 für 17 Mark!

Eine typische DDR-Kassette: C60 für 17 Mark!

Keine Ahnung, was aus der Kunstgalerie geworden ist, die uns in Karl-Marx-Stadt/Chemnitz buchte; keine Ahnung, was aus den Protagonisten von damals, wie Lutz Schramm oder AG Geige, geworden ist. Ich habe jedenfalls immer noch den grössten Respekt vor diesen Leuten, die unter widrigsten Umständen produzieren mussten. Die widrigen Umstände sieht man etwa den Kassetten an, die ich damals aus der DDR zugeschickt erhielt: flaue Fotokopien, sauteure Bänder aus den volkseigenen Betrieben, so um die 20 Mark die Kassette, kaum legale Auftrittsmöglichkeiten. Eine Kassette der Leipziger Punk-Band L’Attentat etwa erwähnt Auftrittsorte wie Geburtstagsparties oder einen Polterabend der Erlösergemeinde!

Platzhalter für die Radiosendung mit DDR-Tapes, sobald ich die wieder finde, lade ich sie hier ab (ist erledigt).


January 24, 2010

Castanets: Kassetten auf Lokalradiostationen

Filed under: Free MP3 Download, Radioshow, deutsche Postings — Tags: , , — Hotcha @ 6:21 pm

Diese Woche habe ich eine grosse Schachtel mit Dutzenden von Logbändern und -Kassetten von Radiosendungen gefunden, die ich ab 1984 bei den verschiedensten Lokalradio platzieren konnte. Man darf nie vergessen: Da entstanden auf einen Schlag wohl zwei Dutzend lokaler Radiostationen, meist von Journalisten und sonstigen Leuten des Wortes gegründet. Von Musik hatten diese wenig Ahnung – ein weit offene Lücke für Musikfreaks jeglicher Couleur. Und das Abend- und Nachtprogramm wurde so zu deren Spielwiese. Was es da nicht alles für Sendungen gab!

Unglaublich, dass meine Tapes zeitweise in Biel, Bern, St. Gallen und Zürich ihren festen Platz im Programm hatten!

Aus dieser Schachtel habe ich eine Sendung vom Sommer 1984 herauspräpariert, weil diese einen Schwerpunkt auf die Veröffentlichungen von Servil legt. Servil: Das Label von Fit+Limo, woraus später die Shiny Gnomes hervorgingen, eine Band, über die hier auf jeden Fall noch intensiv berichtet werden muss. Vorher aber müsste noch über Pure Lüge berichtet werden. Auch das muss ich mir für später aufheben. Hier bloss der Hinweis auf eine Webseite, wo mehr über diese Bands nachgelesen werden kann.

Castanets


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Da ich zu jener Zeit immer chronisch knapp war, habe ich die Sendungen auf die billigsten Tapes überhaupt aufgenommen, C-120er Nonames, die es für ca. 2.50 gab. Heisst: Die Qualität ist manchmal unterirdisch, bei dieser Sendung vor allem gegen den Schluss…

December 13, 2009

Die Pleite

Filed under: Free MP3 Download, Radioshow, deutsche Postings — Tags: — Hotcha @ 12:00 am

Kann man unkommerzielle Kassettenproduktionen noch kommerziell unterbieten? Die Serie ‘Die Pleite’ hat das jedenfalls versucht. Ich glaube, den Serientitel habe ich von einer Zeitschrift des Malik-Verlags aus den 20er Jahren übernommen; wenn ich nun google, muss ich feststellen: Auch den Schriftzug… so war sie halt, die Postmoderne.

Die Pleite wurde, soviel ich mich entsinne, gratis gegen Einsendung einer Leerkassette oder für fünf Franken inkl. Porto abgegeben. Entsprechend war auch der Inhalt: Sachen, die man halt nicht verkaufen konnte, die aber trotzdem wichtig waren, etwa eine Radiosendung zur Pensionskasseninitiative (habe ich noch irgendwo, ist staubtrocken, 90 Minuten diskutieren zwei Linke miteinander…)

Hier nun die Pleite 005 – eine Radiosendung zum Thema ‘neue CH-Kassetten’, lief damals auf Lora, hiess ‘Stupid Stupid’, ich schäme mich ein wenig meiner ausufernden Moderation und meines miesen Interviewstils, aber ich gebe zu, ich war damals interviewmässig schon eher die Michelle-Hunziker der Indie-Szene – miese Fragen, keine Idee, keine Linie, einfach Worte brabbeln, in der Hoffnung, der andere könne was anfangen damit. Glücklicherweise war mein Gegenüber ein Mann des Wortes, der heutige Erfolgsautor Wolfgang Bortlik a.k.a. Bölke.

Stupid Stupid


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December 6, 2009

MAXIMUM ROCKNROLL!!!

Filed under: Free MP3 Download, Radioshow, Zines, deutsche Postings — Tags: — Hotcha @ 3:00 pm

Irgendwie wohl eines der verrücktesten Punkprojekte überhaupt. Mir sind die wieder eingefallen, als ich hier ein Tape fand mit einer alten Maximum Rocknroll Radioshow, mag etwa aus 85 stammen, habe es wahrscheinlich gleichzeitig mit den Heften erhalten, die die letzten 20 Jahre in meinen staubigen Fanzine-Stapeln ruhten. Die Hefte sind eigentlich auch nur tagesaktuell brauchbar, aber heute total lustig anzuschauen. Dick, eng bedruckt, graues Papier, Verkaufspreis (damals) 1 USDollar, heute liegt dieser bei 3 $ – und als Informationsquelle wahrscheinlich so unverzichtbar wie eh und je.

Zudem läuft ihre Radioshow noch immer, und sie klingt noch genau so wie vor über 20 Jahren, sogar der Anfangsspruch mit “Tim and the gang” ist noch der selbe hahaha. Na ja, MRR war immer schon eher trocken, mit einem Anflug von Zentralkomitee-Ästhetik rundum.

The Maximum Rocknroll Radioshow, ~1985


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Hier gibt’s noch ein paar eingescannte Seiten für den Gluscht (alles 1985)

Krakatit – wie wird es hergestellt

Filed under: Free MP3 Download, Radioshow, deutsche Postings — Hotcha @ 12:00 pm

Krakatit – wie wird es hergestellt? So hiess meine Radiosendung, die ich in deren Startphase in Schweizer Lokalradios platzieren konnte. Unter anderem Namen lief sie auch zeitweise in Bern, St. Gallen, Zürich, unter Namen wie ‘Labor’, ‘Stupid Stupid’, ‘Blow Job’ bzw. ‘Piepston’. Letztere bei Lora ;-) Der Name wurde mir dann untersagt, deshalb Piepston…

In der Sendung wurde praktisch ausschliesslich Independent-Material gespielt, vieles natürlich von Kassette. Gestern ist mir ein Stapel 90er Kassetten mit einer Sendung von 1990 in die Hände gefallen, die ich damals als Promo an die Labels und Musiker verschickte, die mich bemustert hatten. Das Highlight sind sicher einige Tapes von Daniel Johnston, die vorgestellt werden.

Ich lasse die Sendung hier für kurze Zeit online, muss sie dann aber irgendwann löschen – der Platz auf dem Server ist kostbar, und ich habe noch tonnenweise Material

Krakatit – Wie wird es hergestellt?


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Heute wäre eine solche Sendung natürlich unmöglich – die Lokalradios haben ihre Experimentalphase schon lange hinter sich und senden nur noch Schrott, soweit ich das überblicken kann.

November 30, 2009

Kommentar, ohne Worte

Filed under: Free MP3 Download, deutsche Postings — Tags: — Hotcha @ 10:00 pm
Muezzin?


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Kassette in Paris gekauft, 1983 glaubs

November 28, 2009

Chart Attack (deutsche Version)

(To read the english version, just scroll down or click here)


Habe heute mein Revox repariert, immer schön nach dem Motto: Schmeiss nie etwas weg. Du könntest es eines Tages gebrauchen. Wahrscheinlich genau am Tag nachdem du’s weggeschmissen hast. Aber das wisst ihr ja.

Um es kurz zu machen: ich habe 3 Revox Bandmaschinen, eine funktioniert, eine nicht mehr, die dritte habe ich von meinem Hifi-Händler geschenkt gekriegt, als Ersatzteillager. Dieses Jahr war ich mehrmals ganz nah dran, die beiden letzteren wegzuschmeissen. Zum Glück für mich tat ich’s nicht. Denn heute wollte ich einige Masterbänder nach MP3 kopieren, all das für euer hier Vergnügen. Doch die Maschine begann sofort zu stöhnen und zu ächzen, so dass ich schon das Schlimmste befürchtete. Doch es war nur die Gummiandruckrolle, die in der Hitze des Sommers buchstäblich geschmolzen war! Gut, das ist nun geflickt – hätte ich das Teil bei Revox bestellen müssen, hätte ich erstens mal wohl einen Haufen Geld bezahlen müssen, denn heute wird der Gewinn vor allem auf den Ersatzteilen gemacht, und ich hätte bestimmt 10 Tage auf die Lieferung warten müssen.

So ist nun alles soweit bereit, um die Sommer Master zu kopieren. Mehr darüber später. Für heute gebe ich euch einfach einen kleinen Einblick in die kommerzielle Abteilung von Calypso Now: Sommer 1984 erschienen die berühmten Cassingles (’Splendid – The Sound of Young Switzerland’), Sommer 1986 der Sampler ‘Chart Attack’, gefolgt von ‘Guitar Town’ im ‘87 (Sommer, klar), ein Sampler mit Genfer Bands, damals die Hauptstadt des schweizer Garagenrock. Ich sage nur: The Maniacs, The Needles, The Faster.

Zu Splendid und Guitar Town später. Heute feiere ich die Wiedergeburt meines Revox mit den ersten drei Songs von ‘Chart Attack’

Chart Attack Compilation 1986 – The Reaction, Eugen, Hydrogen Candymen


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(Auf dem Bild die Rückseite des Covers von Chart Attack, graphics by Martin Schori, thank you)

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Peopleism (for Google to use hehehe): Max of The Reaction now works for SUISA, Stephan Ramming of Eugen for NZZ am Sonntag, Lori Hersberger from Candymen is a world famous biennale triennale documentale artist

Müde bin ich, geh zur Ruh. Hatte zuviel Arbeit mit dem Restaurieren einiger Masterkassetten, mit dem Evaluieren der richtigen Hardware und vor allem der richtigen Software. Benutze nun Audacity, ein sehr gutes Open-Source-Programm, vielleicht ein wenig komplizierter als Goldwave, mein vorheriges Programm, aber mit besserer Soundqualität, wenigstens auf meiner Hardware


Ich habe noch einige Exemplare hier gefunden, solange Vorrat:

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